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Houssin ist 1964 in der Vendée geboren.
Bruno Houssin wuchs in einer Familie von Tischlern und Schreinern auf und entdeckte schon als kleines Kind Holz- und Bauarbeiten für sich.
Er studierte an der Ecole Boulle in Paris angewandte Kunst und Möbeldesign sowie Innenarchitektur.

Nach seinen vielen kreativen Reisen ließ er sich in Paris nieder und gründete dort 1987 das Büro Zebulon.

Er erschafft Räume und ist in der Kunst, seine Objekte in Szene zu setzen, sehr innovativ (VIA, Megalit, Artemide). Dabei ist er sich der Bedürfnisse der Architekten bewusst und findet Lösungen für eine realistische Beleuchtung.
Er hat ein Modulpendelsystem entworfen, das von Artemide hergestellt wird, mit Beleuchtungsobjekten und einzelnen Leuchten, die eine besondere Atmosphäre schaffen. Als Innenarchitekt und Schöpfer von Objekten ist er in vielen Bereichen tätig und einige seiner Beleuchtungs- und Möbelprojekte haben neue Maßstäbe gesetzt. Das Geheimnis seines Erfolgs liegt in seiner Experimentierfreude: Er ist Designer aus Erfahrung.

Seit 2003 werden seine Produktionen unter seinem eigenen Label – Bruno Houssin Design - vertrieben.

Er konzentriert sich aktuell auf kreatives Öko-Design und hofft damit die Faktoren für eine nachhaltige Entwicklung zu vereinen: Ökologie, Wirtschaftlichkeit der Mittel und soziale Gerechtigkeit.

Dabei ist er darauf bedacht, den Umweltgedanken möglichst früh in den Produktentwicklungsprozess einzubeziehen und ihn in jeder Produktionsphase zu berücksichtigen, auch bei der Qualität, der Kostenkontrolle, den Terminen, der Gesundheit, dem Transport und dem Energieverbrauch. Wenn wir den Einfluss der menschlichen Aktivitäten auf den Planeten Erde verringern wollen, geht es gar nicht anders.
Bruno Houssin ist der Meinung, dass er verpflichtet ist, seine Ideen in die Tat umzusetzen, um etwas zu bewirken.

Er betrachtet die Konsumgesellschaft und ihre hektische Produktion kurzlebiger Objekte mit kritischem Blick. Wenn er ein Objekt entwirft, setzt er es in Bezug zur Zeit. Deshalb unterliegen seine Kreationen einer Logik der Stärke und Langlebigkeit.
Durch die Arbeit im Beleuchtungssektor, vor allem für Artemide, wurde ihm die Bedeutung der Energiethematik bewusst. Inzwischen ist er sehr auf umweltfreundliche Lösungen bedacht. „Ich entwerfe gern Objekte, die von Dauer sind, oder zumindest optimiere ich ihre Lebensdauer, indem ich nur ein einziges Material verwende."

Seine Kreationen fallen durch ihre weichen Formen und klaren Linien auf. Er meint dazu: "Man muss so lange an einer Idee feilen, bis man zum Wesentlichen kommt.“ Er richtet sein Augenmerk auf das Offensichtliche und Schlichte, weil nur das Einfache spektakulär ist.

Er besteht auf einem Qualitätsdialog zwischen dem Schöpfer und dem Hersteller und ist der Meinung, dass der Designer sich auf die Produktionsmethoden einstellen muss. In diesem Sinne beteiligte er sich an den 2007-08 Eco design Burgundy & Brittany timber programmes, wo Designer und Hersteller zusammenkamen. Er ist der Meinung, dass er vor Produktionsbeginn die Aufgabe hat, die Möglichkeiten einer lokalen Produktion und der Qualität zu untersuchen, statt eine Massenproduktion von Industriedesign in Gang zu setzen.

Dabei ist es nicht leicht, das Potenzial eines jeden Beteiligten zu nutzen. Auch da lässt er in seinen Bemühungen nicht nach, da ihm die partnerschaftliche Arbeit als Designer sehr am Herzen liegt.