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Aldo Rossi (1931 – 1997) studierte in den 1950er Jahren am Politecnico Mailand.

Er war Assistent im Studio von Ignazio Gardella und Marco Zanusos und lehrte gemeinsam mit Ludovico Quaroni an der Scuola Urbanistica in Arezzo sowie an der Universität IUAV Venedig. 1959 wurde er Professor am Politecnico Mailand. 1970, als er seine Zusammenarbeit mit verschiedenen amerikanischen Universitäten begann, wurde er Professor für Gebäudearchitektur: An der Cooper Union University, am Institute for Architecture and Urban Studies, Harvard and Yale University. Zu seinen Projekten zählen öffentliche und private Gebäude. Von seinen ersten Projekten sollten erwähnt werden: Die Erweiterung der De Amicis School in Broni (1970), ein Wohnkomplex im Viertel Gallaratese in Mailand (1973) und die Grundschule in Fagnano Olona (1976). Darauf folgten: die öffentlichen Gebäude in Fontivegge- Perugia und Borgoricco (1989), der Umbau des Theaters Carlo Felice in Genua, die Erweiterung des Flughafens Milano-Linate (1993) sowie das Projekt für den Umbau des Theaters „La Fenice” in Venedig. Gleichzeitig verschaffte er sich im Ausland mit Projekten wie dem Straßenblock zwischen der Kochstraße und der Friedrichstraß in Berlin (1981), dem Hotel „Il Palazzo” in Fukoka (1989) und dem Bonnefanten Museum in Maastricht (1994) Anerkennung.

Als Historiker und Architekturtheoretiker hat er unter anderem mit Journalen wie Casabella Continuità, Società und Il Contemporaneo zusammengearbeitet und das Buch Architettura della città (1966) sowie das Buch Eine wissenschaftliche Biographie (1984) herausgegeben. Außerdem hat er den Film Ornamento e delitto gedreht und den internationalen Architekturbereich der Mailänder Triennale (1973) sowie den Architekturbereich der Biennale in Venedig (1983) geleitet. Als Architekt und Forscher erhielt er 1979 den Titel Accademico di San Luca. 1990 erhielt er den Pritzker-Preis und 1991 die Thomas-Jefferson-Medaille für Architektur.

Aldo Rossi ist auch für seine Arbeit als Designer bekannt – Alessi, Artemide, Longoni, Molteni, Unifor – ebenso als Künstler, durch das Teatro del Mondo, das sich 1979 anlässlich der Biennale in Venedig präsentierte, auch für das Sandro-Pertini-Monument (Mailand, 1990) und für seine Bildkunst und grafische Kunst, die in engem Bezug zu seinen Projekten steht.

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