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Angelo Mangiarotti wurde am 26. Februar 1921 in Mailand geboren.

Er machte 1948 am Politecnico in Mailand seinen Abschluss in Architektur. 1953/54 arbeitete er in den Vereinigten Staaten und nahm dort auch am Wettbewerb um die Gestaltung des LOOP in Chicago teil. Im Ausland lernte er Frank Lloyd Wright, Walter Gropius, Mies van der Rohe und Konrad Wachsmann kennen.

Nach seiner Rückkehr aus den USA gründete er gemeinsam mit Bruno Morassutti ein Architekturbüro, das bis 1960 bestand.

1989 gründete er das Büro Mangiarotti & Associates mit Sitz in Tokio.

Von 1986 bis 1992 war er Art Director von Colle Cristalleria.

Während Mangiarotti als Architekt tätig war, wurden seine Werke in Büchern, Fachzeitschriften und Zeitungen veröffentlicht. Gleichzeitig lehrte er an mehreren Universitäten in Italien und anderen Ländern. 1953/54 war er Gastprofessor am Institut für Design am Illinois Institute of Technology in Chicago. 1963/64 war er Professor am Istituto Superiore di Disegno Industriale in Venedig, 1970 Gastprofessor an der University of Hawaii, 1974 an der Ecole Politecnique Fédérale of Losanna 1974,1976 an der University of Adelaide und am South Australian Institute of Technology of Adelaide. 1982 hatte er einen Vertrag als Professor an der Fakultät für Architektur in Palermo. 1983 war er Professor für den Studiengang Gestaltung an der Fakultät für Architektur in Florenz. 1989/90 hatte er einen Vertrag als Professor für den Abschlusskurs in Industriedesign an der Fakultät für Architektur am Politecnico Mailand. Er nahm an vielen internationalen Seminaren und Konferenzen teil.

Seine theoretischen Prinzipien als Designer sind in dem Buch In nome dell’architettura (Im Namen der Architektur) zu finden, das 1987 herauskam. Ihm war es wichtig, die wesentlichen Eigenschaften eines jeden Objekts zu beleuchten, da nur ein „objektives“ Design Missverständnissen vorbeugen und von allen erkannt werden könne. Die Architektursprache wurde Ausdruck einer neuen Beziehung zwischen Mensch und Umwelt, während Mangiarotti als Designer großen Wert auf die Forschung im Bereich Kunststoffe legte. Ihm war es dabei immer wichtig, die Eigenschaften des Materials zu respektieren, die in der Form des Objekts auch jederzeit vertreten sind.

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